Wie fördert man das Interesse junger Menschen an parteipolitischer Arbeit?

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Bündnis 90/ Die Grünen zu Besuch im Moin

Diesen Montag (26.03.18) hatten wir Besuch von zwei Parteiangehörigen des Bündnis 90/ Die Grünen bei uns im MOIN. Die beiden waren daran interessiert, wie man Jugendliche für die parteipolitische Arbeit begeistern kann und wollten daher mit genau diesen in den Austausch gehen. Die Gründe, warum sich gerade junge Menschen selten in Parteistrukturen organisieren, stellten sich als vielschichtig heraus: Parteiarbeit sei Jugendlichen meist zu träge, zu wenig progressiv, zu theoretisch. Zudem gebe es wenig Anlaufstellen und wenig Präsenz der Politik in der Lebenswelt junger Menschen. Man müsse Freiräume schaffen für den politischen Diskurs, ein offenes Ohr haben für die Belange von Jugendlichen, Politik zum Anfassen sozusagen. Dabei solle die Themenspanne vom Spielplatz im eigenen Wohngebiet bis hin zu internationalen Beziehungen und Krieg gehen. Parteiprogramme und die tatsächliche Umsetzung gingen häufig zu weit auseinander, sodass die Politik vertrauensunwürdig und unattraktiv werde.
Was ist nun also zu tun? Politik sollte mehr als ein öffentlich zugängliches und praktisches Medium vermittelt werden und nicht als trockene Theorie. Parteiorganisationen müssen überzeugen mit guten, lebensnahen Inhalten und tollen, inspirierenden Menschen. Es sollte klar werden, dass die eigene Beteiligung dazu ermächtigt, sich für seine Belange einzusetzen und diese umzusetzen. Wichtig sei zudem eine Ansprechperson, die einem den Zugang in die Politik verschafft.

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